Schuhschutz für Immobilienmakler

Es ist regnerisch und matschig draußen, denn es ist Herbst. Trotz des miesen Wetters, sind für heute ein paar Ineteressenten angemeldet. Sie wollen das Objekt, eine Immobilie die zum Verkauf steht, besichtigen. Die Horde Kaufinteressenten, trampelt mit lehmverschmutzten Schuhen über die edle Holztreppe und die Auslegeware. Der Verkäufer des Eigenheims, wird es danach schon richten…! Wie sieht es aus mit einem Schuhschutz für Immobilienmakler und Kaufinteressenten? Warum wird diese einfache und kostengünstige Möglichkeit so selten in Betracht gezogen? Sind sich die Herrschaften etwa zu fein?

Schuhüberzieher, Überschuhe, Schuhschutz…

Oft fühlen sich Makler so, als wären sie etwas ganz Besonderes. Etwas, dass sie von anderen Bevölkerungsschichten abheben lässt. Dementsprechend benehmen sie sich auch. Auch Interessenten stellen sich oft besser als die Verkäufer. Ein seltsames Gebahren! 🙂

Dies hat zur Folge, das die gesamte Entourage, sich wie der sprichwörtliche Elefant im Porzelanladen oder die Axt im Walde aufführt. Für Gläubige: Nach ihnen die Sintflut.

Dennoch lässt sich ein derartiges Verhalten auch einfach als rücksichtslos bezeichnen. Dabei kann man so leicht Abhilfe schaffen!

Die Lösung: Schuhe ausziehen oder Schuhüberzieher verwenden.

Denn schließlich wohnen in der Immobilie noch Menschen oder weitere Interessenten möchten das Haus, die Wohnung nach der Bescihtigung, ebenfalls schön sauber vorfinden.

Der Makler macht es vor

Ein professioneller Makler, hat daher in seinem Köfferchen grundsätzlich ein paar Schuhüberzieher parat. Denn oft haben die Personen, die die Immobiie besichtigen, keine Lust sich die Schuhe auszuziehen. Einige möchten ihre Löcher in den Socken nicht zeigen oder haben im Sommer vielleicht geschwitzte Füße, die auf dem frisch gebohnerten Parkett peinlich, nasse Fußspuren hinterlassen würden.

Es ist auch völlig unerheblich, denn Schuhüberzieher bieten in dem Fall den besseren Service. Zudem vermitteln sie dem potentiellen Käufer das Gefühl, das es etwas ganz Besonderes betritt. Ein Gefühl, das man aus dem Museum kennt.

Ausstattung für den Besichtigungskoffer

Schuhüberzieher, Schuhschutz oder wie auch immer man sie nennen mag. sind kostengünstig einzukaufen. Sie gehören meiner Meinung nach, in jeden Koffer oder in jede Tasche, die der Makler zur Besichtigung mitnimmt. Eebenso wie Feuchtigkeitsmesser, Entfernungsmesser und andere relevante Utensilien.



Mit den Schuhschutz macht man auch die Verkäufer, so sie noch in der Immobilie wohnen, glücklich. Denn der Verkäufer hat nach der Besichtigung wieder die Arbeit. Er muss das Haus oder die Wohnung schließlich reinigen und für die nächste Besichtigung vorbereiten. Glücklich wird er nicht sein.

Fazit: Schuhüberzieher machen den Käufer und Verkäufer einer Immobilie gleichmaßen froh und kosten wenig Geld.

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Schutz für Balkon- und Terrassenmöbel

Die Terrasse ist voller Grünbelag und dass die Gartenmöbel edel, schick und auch mal teuer waren, ist nicht mehr zu erkennen. Das ist das Ergebnis der Jahreszeiten, die sich auf Allem verewigen, auf dass der Mensch keinen Einfluss nimmt. Jeder Immobilienmakler trauert bei derartigen Bildern, die er während seiner Laufbahn zu sehen bekommt. Denn wenn sich einem potentiellen Käufer, solch ein Bild bietet, ist er entweder abgeschreckt oder es fehlt ihm die Vorstellungskraft, wie schön es einmal werden könnte.

Verkaufsargument für Immobilienmakler

Jeder Makler freut sich darauf, seinen Kunden einen schönen, gepflegten Garten und eine saubere, gemütliche Terrasse zu präsentieren. Der Grund ist ganz einfach. Denn die baulichen Außenanlagen, fließen mit in die Immobilienwertermittlungein. Wenn der Makler den Sachwert der Immobilie berechnet, wird dieser Wert u.a berücksichtigt.

Je schöner und gepflegter, die baulichen Außenanlagen sind, desto höher ist letztendlich der Verkehrswert, bzw. der Marktpreis.

Ich habe tatsächlich viele Verkäufer erleben können, denen dies nicht bewusst war.

Wertermittlung der Immobilie

Sobald man beim Verkäufer erwähnt, dass alle Außenanlagen, in die Wertermittlung (ImmoWertV) der Immobilie mit einfließen, wird er hellhörig.

Zu den Außenanlagen gehören:

  • Pavillions
  • Terrassen
  • Treppen…
  • alles was zum Grundstück gehört und im Außenbereich liegt.

Je gepflegter der Zustand ist, desto höher ist der Verkaufswert. Dennoch finden die Außenanlagen bei den Verkäufern, im Falle eines Verkaufs, wenig Beachtung.



Gärtner und Finanzamt

Abhängig von der Jahreszeit, macht es Sinn, mal einen Gärtner zu bestellen. Den Lohn für den Gärtner, kann man als Eigentümer und Bewohner der Immobilie, steuerlich geltend machen. Und die Immobilie sieht bei der Besichtigung gut aus und präsentiert sich von ihrer besten Seite. Beim Finanzamt kann man sich die haushaltsnahe Dienstleistung, erstatten lassen.

Hier kann man bis zu 4000 € jährlich geltend machen. Man sollte nur darauf achten, dass der Gärtner eine Rechnung ausstellt, in der die Materialkosten von den Arbeitskosten, Maschinenkosten und den Anfahrtskosten, getrennt aufgeführt werden. Denn das Finanzamt erstatten keine Materialkosten!

Möbel für Garten, Terrasse und Balkon

Damit auch die teuren Gartenmöbel bei der Besichtigung, aber auch jederzeit, wenn Gäste kommen, einen guten Eindruck hinterlassen, kann man sie mit Schutzhüllen versehen. Die Plastikhüllen sind langlebig, schnell anzubringen und kostengünstig. Sie ersparen einem mühsames Putzen und Reinigen der Möbel und können das ganze Jahr verwendet werden.

Die Schutzhüllen eignen sich perfekt für den Herbst und Winter. Im Frühling lassen sich dann die Gartenmöbel einfach wieder benutzen, ohne das sie mühsam gereingt werden müssen. Aber auch im Sommer, bei zwischenzeitlichem Regen, kann man von den Hüllen Gebrauch machen. Kommen Gäste, ist alles schnellstens wieder einsatzbereit.

Und wenn ein Verkauf der Immobilie ansteht, freut sich jeder Immobilienmakler, dass er neben einem tollen Haus auch einen schönen Garten und eine gepflegte Terrasse, anbieten darf.





Immobilienmakler lieben Kaffeeduft

Die Besichtung einer Immobilie steht an. Der Verkäufer bewohnt das Objekt noch weiterhin mit seiner Familie, da er noch auf der Suche nach einem neuen Einfamilienhaus in seiner Lieblingsstadt ist. Dies ist keine Seltenheit und oft bei Besichtigungen der Fall. Man klingelt also mit den potentiellen Käufern, die Tür wird geöffnet….und es riecht nicht gut im Haus. Dies ist kein Einzelfall, sondern gelebte Praxis. Ein Thema über das man lieber schweigt. So wie bei kleinen Kindern. Wenn man nicht darüber redet, ist das Thema vielleicht gar nicht vorhanden. 😉 Immobilienmakler lieben aber eindeutig Kaffeeduft oder andere Wohlgerüche.

Duft wirkt verkaufsfördernd

Es ist tatsächlich so, dass sich Personen lieber in einer zart duftenden Umgebung aufhalten. Eigentlich logisch… Wenn es nach Kaffee und Kuchen duftet, fühlt man sich, wie bei Oma, geborgen. Blumen- oder Lavendelduft hebt die Stimmung und beruhigt. Die olfaktorische Wahrnehmung ist bei der Besichtigung mindestens genau so wichtig, wie die optische. Vielleicht sogar wichtiger.

Immer der Nase nach

In alten Häusern riecht es vermodert, die Feuchtigkeit kann man erfassen. Frisch gestrichen…aha, wird hier etwas übertüncht ? Reinigungsmittel….das Haus wird gepflegt. Er gibt tausende Gerüche die man mit Gefühlen und Stimmungen assoziiert. Ganz individuelle natürlich, denn jeder hat andere Erfahrungen gemacht. Aber dennoch kann man verallgemeinern, dass gute Gerüche eher attraktiv und anziehend wirken.



Verkaufsförderung für Immobilienmakler

Nun kann man dieses Wissen selbstverständlich auch nutzen. Wenn man weiß, das ein Kunde es lieber duftend mag, kann man etwas tun, damit sich der potentielle Käufer direkt wohlühlt. Man sollte etwas tut! Denn zum ersten Eindruck zählt nicht nur das was man sieht, sondern auch das was man riecht.

Tipps und Tricks aus der Duftküche

Es gibt einige Möglichkeiten um die Besichtigung auch „dufttechnisch“ zu einem Erlebnis werden zu lassen. Als erstes sei hier natürlich das Lüften genannt. Da man in der Regel den Bescihtigungstermin mit den Verkäufern der Immobilie abstimmt, kann man nebenbei direkt ein paar Vereinbarungen treffen. Beispielsweise kann vereinbaren, dass das Haus oder die Wohnung aufgeräumt und sauber ist. Das eine Duftkerze angezündet wird. Das Kaffe gekocht wird. Ja, selbst ein ausgefeiltes Duftmarketig mit individueller Raumbeduftung, wie es im homestaging genutzt wird, kann zu Einsatz kommen.

Duftmarketing

Mittels ausgefeiltem Duftmarketing riecht das Badezimmer nach einem Vollbad, die Küche, Esszimmer und Wohnzimmer nach frischem Kaffee und Kuchen. In den Schlafräumen reicht es nach frischer Bettwäsche, im Kaminzimmer nach Holz. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Immobilie auch auf olfaktorischer Ebene, in Szene zu setzen. In der Regel sind diese Möglichkeiten kostengünstig, können aber den Verkaufspreis, teils erheblich anheben. Deshalb lieben Immobilienmakler Kaffeeduft, Aber auch der Verkäufer sollte sich bei der Besichtigung ruhig einmal, dass ein oder andere duftende Heißgetränk gönnen 🙂

Immobilienmakler mögen es möbliert!

Wenn ein potentiellen Käufer einer Immobilie, ein Einfamilienhaus, eine Villa oder eine Eigentumswohnung betritt, wirken die Räume auf die Menschen. Unmöblierte Zimmer wirken nicht nur kleiner, sie wirken auch ungemütlich. Der Fantasie ist es nicht gestattet, sich ein Bewohnen der Immobilie dort vorzustellen. Drum: Immobilienmakler mögen’s möbliert!

Gelsenkirchener Barock oder modern puristisch?

Wenn der potentielle Käufer die Immobilie betritt, möchte er nicht vom Mobiliar erschlagen werden. In diesem Falle zählt die Devise: Weniger ist Mehr! Eine zu dominante Einrichtung lenkt von dem eigentlichen Verkaufsobjekt ab. Auch Unordnung oder unpassende Einrichtung schadet mehr als das sie dem Verkäufer oder dem Immobilienmakler nützt.

Wohnung, Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus

Wenn man eine Eigentumswohnung oder ein Haus betritt, sollte der erste Eindruck stimmen. Die Fantasie sollte durch stimmungsvolle Bilder und eine geschmackvolle Einrichtung angeregt werden. Aber wie sieht es aus, wenn ein Investor ein Mehrfamilienhaus kaufen möchte ? In diesem Fall sollten zumindest bei der letzten, abschließenden Besichtungung, alle Wohnungen in der Immobilie gezeigt werden. Logisch, denn der Investor möchte ja sehen was er für sein Geld erhält. Am Besten schließt man das Ganze Prozedere aber mit der am Schönsten eingerichtetetn Wohnung ab. Denn auch der letzte Eindruck brennt sich in das Gehirn und die Erinnerungen ein.

Homestaging oder selber machen ?

Zu guter Letzt stellt sich noch die Frage was zu tun ist, falls die Einrichtung der zu verkaufenden Immobilie einmal nicht ganz so stimmig ist. Diesen Zustand findet man in einem Großteil der Immobilien an, die man unter Vertrag genommen hat. Und eigentlich kann ein Immobilienmakler mit seinem geschulten Auge recht schnell erkennen ob die Einrichtung, aber auch die Ordnung, verkaufsfördernd oder nicht ist.

In diesem Fall muss man den Verkäufer bitten, beim Verkauf der Immobilie gezielt mitzuwirken. Er sollte aufräumen oder falls er nicht mehr in der Wohnung oder dem Haus wohnt, die Einrichtung auf das Nötigste aber auch auf das Wichtigste beschränken. Ein Makler der sich ebenso mit homestaging auskennt, kann hier beratend zur Seite stehen und das Problem lösen.

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Frühlingserwachen für Immobilienmakler

Jetzt ist er endlich da! Der lang ersehnte Frühling! Und mit ihm kommt zeitgleich das Frühlingserwachen für Immobilienmakler. Warum ? Weil der Frühling eine der besten Jahreszeiten ist, um Immobilien zu verkaufen. Jetzt stellt sich das Haus, die Eigentumswohnung, im wunderschönen Licht dar und sogar die Umwelt spielt mit.

Jetzt das Haus verkaufen!

Wir haben immer noch das historische Zinstief. Kredite für Immobilien, das Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus oder die Eigentumswohnung, sind leicht und besonders günstig zu bekommen.

Die Preise für Häuser sind gerade jetzt extrem hoch. Wohnraum ist knapp. Also wann kann man sein Haus wohl am Besten verkaufen? Wenn nicht jetzt ? Wann dann ?

Hauptdarsteller „Immobilie“ !

Genau jetzt wo die Tage wieder länger und vor allem heller werden, kommen Käufer und Verkäufer in Stimmung. Die Immobilien lassen sich in ihrem schönsten Licht präsentieren, denn Fotos gelingen jetzt am besten.

Wenn die Vorgärten und Gärten erblühen und auch Terrassen sich im wärmenden Sonnenlicht des Frühlings zeigen, dürfen Träume beginnen. Träume, diese Immobilie sein eigen nennenn zu dürfen.

Haben auch Sie eine Immobilie zu verkaufen ?

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Wissen für Immobiliemakler – Anfechtung

Der Begriff „Anfechtung“ kommt aus dem WEG § 46 und findet vornehmlich bei Wohnungseigentümerversammlungen Anwendung. Hier kann der Eigentümer einer Wohnung, bei einer Versammlung, einen bereits gefassten Beschluss anfechten und per Gerichtsbeschluss für nichtig oder unwirksam erklären lassen. Das Wort Anfechtung, gehört zum Wissen für Immobilienmakler und Verwalter, ist aber auch für Eigentümer nicht uninteressant.

Klage beim Amtsgericht

Um einen Beschluss anfechten zu können, muss der Eigentümer der Immobilie beim Amtsgericht seines Wohnsitzes, Klage einreichen. Der Beschluss kann nicht beim Verwalter selbst eingereicht werden, sondern bedarf der Klage bei Gericht. Der Eigentümer klagt dann auf eine Ungültigkeitserklärung des Beschlusses.

Die Klage muss einen Monat nach der Beschlussfassung erhoben werden, kann aber bis zu 2 Monate danach erst begründet werden.

In dieser Zeit wird der Beschluss nicht wirksam.

Hierbei ist es unerheblich, ob der Eigentümer bei der Versammlung auch selbst anwesend war.

Umsetzung einer Anfechtungsklage

Eine gerichtliche Anfechtungsklage wird dem Verwalter der Eigentümerversammlung, als der gesetzlicher Vertreter der Immobilienbesitzer, zugestellt.

Dieser informiert die restlichen Eigentümer über den Erhalt der Klage. Beim Amtsgericht besteht kein Zwang sich einen Anwalt zu nehmen, deshalb kann sich der klagende Eigentümer auch selbst vertreten. Dies sollte er wegen der Komplexität des Falles und der Sachlage jeweils gut selbst abwägen.

Wer darf klagen?

Jedes Mitglied der Eigentümergemeinschaft und damit Eigentümer von Sondereigentum, in Verbindung mit Geeinschaftseigentum, also jeder Eigentümer einer Immobilie, bzw. Wohnung , ist berechtigt zur Klage!

Hierzu ist der Grundbucheintrag in das jeweilige Wohnungsgrundbuch zwingend notwendig um das Eigentum an einer Eigentumswohnung zu begründen.



Gründe der Anfechtung

Ein Wohnungseigentümer kann aus unterschiedlichen Gründen klagen. Anfechtungsgründe können so genannte Einberufungsfehler sein, wie beispielsweise eine fehlende Beschlussfähigkeit aber auch ein falscher Beschlussgrund. Ebenso kann dem Verwalter eine fehlende ordnungsgemäße Verwaltung unterstellt werden. Der Verwalter selbst, kann sich aber mittels Anfechtungsklage, auch gegen eine nicht rechtmäßig abgestimmte Abberufung wehren.

Hier geht es zum Immobilienlexikon – Wissen kompakt, für Immobilienmakler und Interessierte.