Der Sommerhitze trotzen

Im Moment gibt es Klimageräte im Angebot, in den großen Versandhäusern oder Handwerkermärkten. Sie sollen die Sommerhitze erträglich machen. Nebenbei sorgen Klimageräte dafür, dass man gut schlafen kann und tagsüber das Arbeiten möglich ist. Nicht nur im Büro, sondern auch privat, werden die Geräte vielfach genutzt. In nahezu jedem Haus, welches zu verkaufen ist, wurden solche Geräte installiert. Lesen Sie hier den Artikel: Der Sommerhitze trotzen.

Immobilien mit Klimaanlagen

Inzwischen überschwemmen viele unterschiedliche Modelle den Markt. Teils sind diese Geräte bereits sehr günstig in derAnschaffung. Fast in jedem Haushalt sind sie zu finden. Wenn Klimageräte in einem Haus oder einer Wohnung fest installiert wurden, fließen sie in die Wertermittlung mit ein. Für den Fall, dass die Immobilie zu verkaufen ist, erhöht ein solches Gerät den Verkehrswert, den der Immobilienmakler berechnet.

Umweltsünder und Stromfresser

Im Sommer werden sehr viele, der leicht bedienbaren Klimageräte, in den Haushalten eingesetzt. Früher wurden sie ausschließlich in Luxusimmobilien, in der Villa oder im Landhaus genutzt. Heute stehen sie in jedem Reihenhaus, Ferienhaus und in Wohnungen zur Verfügung. Dennoch darf man nicht vergessen, dass Klimageräte der Umwelt schaden und sehr viel Strom verbrauchen.

Der Sommerhitze trotzen

Wie aber kann man nun der Sommerhitze auf umweltfreundliche Art und Weise entgehen? Wenn man tagsüber Fenster, Rolladen und Jalousien geschlossen hält, kann man die große Hitze draußen halten. Früh am morgen, wenn sich die Luft abgekühlt hat, sollte man noch einmal ordentlich auf Durchzug schalten. Markisen und Rolläden, sowie Sonnenschirme in Hausnähe sollten aufgestellt oder ausgefahren werden. Nutzen Sie tagsüber nach Möglichkeit keine wärmespendenden Geräte. Für ein wenig Kühlung sorgen unter Anderem Decken,- Stand,- oder Tischventilatoren.

Den Sommer mit einplanen

In neuen Häusern und Wohnungen gilt bereits die Energiesparverordnung. Diese sieht eine Dämmung des Gebäudes vor. Somit ist im Sommer auch für Wärmeschutz gesorgt. Unterschiedliche Maßnahmen wie eine Gebäudebgrünung, ein Teich oder schattige Unterstände sorgen ebenfalls für Abkühlung. Solche Maßnahmen lassen sich bereits bei einem Neubau mit einplanen.

Pollenflug vom Nachbargrundstück

Es gibt Nachbarn die sich verstehen und gut auskommen und es gibt welche, die sich nicht verstehen. Als Makler bekommt man so manch eine Geschichte zu hören denn nicht immer herrscht Harmonie in einer Wohnsiedlung. So fühlt sich so manch einer selbst von der Bepflanzung des Nachbargrundstückes verärgert. Nicht weil sie nicht den eigenen Geschmack trifft, sondern weil zu bestimmten Jahreszeiten die Pollen und Laub fliegen. Ein Grundstücksbesitzer klagte in einem speziellen Fall sogar vor dem Bundesgerichtshof wegen des Pollenflugs. Lesen Sie hier den Artikel: Pollenflug vom Nachbargrundstück

Urteil BGH zum Pollenflug

Im vorherschenden Fall wurde jetzt ein Gerichtsurteil gesprochen. Der Nachbar fühlte sich konkret von dem anfallenden Laub und dem Pollenflug durch das Nachbargrundstück gestört. So zog er vor Gericht um sich gegen den Nachbarn zur Wehr zu setzen. Das Gericht entschied in dem Fall, das die Bepflanzung, die Birken bleiben dürfen. Der Nachbar muss sich also mit dem Laub und dem Pollenflug abfinden.

Pollenflug vom Nachbargrundstück

Bei der Gartenbepflanzung und auch in der Natur kommt es zu Laubabwurf und Pollenflug. So ist es nunmal von der Natur bestimmt. Den Nachbarn störte nicht nur das abgeworfene Laub. Auch Birkenzweige, Blüten sowie Pollen waren für ihn eine Belastung, die er nicht weiter hinnehmen wollte.

So verlangte er, dass die Bäume gefällt werden, wofür selbstverständlich eine Baumfällgenehmigung von Nöten wäre. Sollten die Bäume weiter stehen bleiben, würde er sich auch mit einer monatlichen Zahlung von 230 € in den Monaten Juni – November abfinden.

Vorgaben zur Gartenbepflanzung

Nachdem sich die Nachbarn nicht einigen konnten, zog der Kläger vor den Bundesgerichtshof. Dort wurde seine Klage abgewiesen. So hatte der Beklagte die Grenzen zur Nachbarschaftsbebauung eingehalten. Diese betrugen 2 Meter zum Nachbargrundstück. Der Kläger wurde zwar durch das Laub und die Pollen beeinträchtigt, aber nicht in dem Maße, wie er vorgab. Das Gericht entschied, dass keine Entschädigungsansprüche entstanden sind. Die 3 ca. 18 Meter hohen Birken waren zudem gesund und wurden vom Beklagten gut unterhalten. Die Klage wurde abgelehnt.

Das Wissen über derartige Gerichtsurteile ist für den Immobilienmakler von großer Bedeutung. Wenn eine Person ein Haus verkaufen möchte, sollte er den Makler davon in Kenntnis setzen. Denn derartige Rechte oder auch Pflichten sind für einen Käufer der Immobilie relevant. Sie schützen ihn vor zukünftigen Rechtsstreitigkeiten.